Der beschwerliche Weg nach Siam Reap
So heute sollte es nun soweit sein, das wir die Grenze nach Kambodscha passieren. Nach einer etwas unruhigen Nacht, ich weiss nicht ob es an dem Fernseher aus dem Nachbarzimmer, der Eisenbahnlinie oder Friedemann's schnarchen lag sind wir gegen 8:30Uhr im Hotel Richtung Grenze aufgebrochen. Aber Friedmann meinte er konnte auch nicht gut schlafen, na an was das wohl gelegen haben koennte?
Die 6km zur Grenze liessen sich bequem mit einem TukTuk zuruecklegen. Dort angekommen und einer kurzen Orientierungsphase ueber den Markt (ohne Probleme mit einem Polenmarkt vergleichbar,nur wesenlich mehr Menschen) gelangten wir dann an die eigentliche Grenze. Nach ca. 30min in der prallen Sonne hatte wir die erste Huerde genommen und sind in das Haeuschen zur Ausreise aus Thailand vorgedrungen, natuerlich nicht ohne uns den aufdringlichen Schleppern entzogen zu haben, die immer nur unser bestes wollten, naemlich unser Geld. Die Ausreise und auch die Einreise nach Kambodscha inklusive Visabeschaffung waren ohne Probleme moeglich. Lediglich ungefaehr zwei Stunden Zeit und 20$ sollte man dafuer einplanen, aber dafuer ist dann alles offiziell.
Nach der Grenze wurde die Beschreibung der Reisefuehrer sehr real. Die Stadt Poipet hinter der Grenze laedt wahrlich nicht zum verweilen ein. Dreckig, staubig und stinkend trifft es da ganz gut. Aber was solls wir wollten ja eh weiter. Also ab in ein ortsuebliches Verkehrsmittel (ein Motorrad mit Beiwagen aus Armiereisen zusammengeschweisst) und zum Busbahnhof gefahren. An der Grenze hatte wir noch zwei andere Deutsche getroffen und beschlossen die Fahrt nach Siam Reap gemeinsam anzugehen. Ein Taxi dorthin war schnell gefunden, aber jeder Versuch ihn unter 50$ zu handel schlug fehl, auch andere Reisende hatten dieselbe Erfahrung machen mueessen. Also was solls, los gings.
Die erste Kilometer hinter Poipet liessen uns schon boeses ahnen, eine ehemals asphaltierte Strasse mit Schlagloechern ueberseht war unsere Strecke fuer die ersten 35km. Das war zwar nicht sonderlich angenehm, aber nichts im Vergleich was danach die naechsten 100km auf uns zukam. Der Fahrer war immer zuegig unterwegs und liess auch nur wenige Schlagloecher aus.
Wie gesagt nach Sisiphon kam der wirkliche harte Teil der Strecke. Eine Schotterpiste mit Schlagloechern so gross das man ohne Porbleme Lastwagen darin verstecken konnte
wechselten sich mit abertausenden von kleinen und groesseren Schlagloechern ab, und unser Fahrer hielt immer kraeftig drauf zu. Unsere Koepfe schlugen ein um das andere mal an das Dach unseres Taxis, wenn der Fahrer mal wieder etwas zu schwungvoll die zahlreichen Schlagloecher nahm.
Auch das Tanken war ein Erlebnis, oder hat schonmal jemand sein Benzin in 1,5l Cola und Fantaflaschen eingekauft und dann mit dem Trichter ins Auto gekippt? Doch irgenwann ist auch mal die "schoenste" Zeit vorbei und wir sind nach insgesamt 4,5Stunden Fahrt in Siam Reap angekommen.
Auffaellig ist auf jeden Fall schon beim Reinfahren in die Stadt die grosse Zahl von neu gebauten Hotels der gehobenen Mittelklasse und der Oberklasse. Den Charme einer Kleinstadt mit gelegentlich kommenden Rucksacktouristen hat die Stadt schon laengst verloren. Die grossen Reisegruppen mit ihren organisierten Touren bestimmen das Strassenbild. Auch die Preise in den Restaurants usw. sind dementsprechend nachgezogen. Ein Abendbrot fuer zwei Leute fuer 10-15$ ist vollkommen normal, in Thailand war das noch fuer ca. 5-8$ moeglich. Dafuer haben wir aber eine sehr einfache und doch angenehme Unterkunft in einem der alten Hotels der Stadt gefunden. Fuer 5$ die Nacht haben wir ein Zimmer mit zwei Betten, Klo und Dusche sowie eine Fan bekommen.
So morgen werden wir uns dann die Tempelstadt von Angkor anschauen und euch natuerlich wieder berichten.
Die 6km zur Grenze liessen sich bequem mit einem TukTuk zuruecklegen. Dort angekommen und einer kurzen Orientierungsphase ueber den Markt (ohne Probleme mit einem Polenmarkt vergleichbar,nur wesenlich mehr Menschen) gelangten wir dann an die eigentliche Grenze. Nach ca. 30min in der prallen Sonne hatte wir die erste Huerde genommen und sind in das Haeuschen zur Ausreise aus Thailand vorgedrungen, natuerlich nicht ohne uns den aufdringlichen Schleppern entzogen zu haben, die immer nur unser bestes wollten, naemlich unser Geld. Die Ausreise und auch die Einreise nach Kambodscha inklusive Visabeschaffung waren ohne Probleme moeglich. Lediglich ungefaehr zwei Stunden Zeit und 20$ sollte man dafuer einplanen, aber dafuer ist dann alles offiziell.
Nach der Grenze wurde die Beschreibung der Reisefuehrer sehr real. Die Stadt Poipet hinter der Grenze laedt wahrlich nicht zum verweilen ein. Dreckig, staubig und stinkend trifft es da ganz gut. Aber was solls wir wollten ja eh weiter. Also ab in ein ortsuebliches Verkehrsmittel (ein Motorrad mit Beiwagen aus Armiereisen zusammengeschweisst) und zum Busbahnhof gefahren. An der Grenze hatte wir noch zwei andere Deutsche getroffen und beschlossen die Fahrt nach Siam Reap gemeinsam anzugehen. Ein Taxi dorthin war schnell gefunden, aber jeder Versuch ihn unter 50$ zu handel schlug fehl, auch andere Reisende hatten dieselbe Erfahrung machen mueessen. Also was solls, los gings.
Die erste Kilometer hinter Poipet liessen uns schon boeses ahnen, eine ehemals asphaltierte Strasse mit Schlagloechern ueberseht war unsere Strecke fuer die ersten 35km. Das war zwar nicht sonderlich angenehm, aber nichts im Vergleich was danach die naechsten 100km auf uns zukam. Der Fahrer war immer zuegig unterwegs und liess auch nur wenige Schlagloecher aus.Wie gesagt nach Sisiphon kam der wirkliche harte Teil der Strecke. Eine Schotterpiste mit Schlagloechern so gross das man ohne Porbleme Lastwagen darin verstecken konnte

wechselten sich mit abertausenden von kleinen und groesseren Schlagloechern ab, und unser Fahrer hielt immer kraeftig drauf zu. Unsere Koepfe schlugen ein um das andere mal an das Dach unseres Taxis, wenn der Fahrer mal wieder etwas zu schwungvoll die zahlreichen Schlagloecher nahm.
Auch das Tanken war ein Erlebnis, oder hat schonmal jemand sein Benzin in 1,5l Cola und Fantaflaschen eingekauft und dann mit dem Trichter ins Auto gekippt? Doch irgenwann ist auch mal die "schoenste" Zeit vorbei und wir sind nach insgesamt 4,5Stunden Fahrt in Siam Reap angekommen. Auffaellig ist auf jeden Fall schon beim Reinfahren in die Stadt die grosse Zahl von neu gebauten Hotels der gehobenen Mittelklasse und der Oberklasse. Den Charme einer Kleinstadt mit gelegentlich kommenden Rucksacktouristen hat die Stadt schon laengst verloren. Die grossen Reisegruppen mit ihren organisierten Touren bestimmen das Strassenbild. Auch die Preise in den Restaurants usw. sind dementsprechend nachgezogen. Ein Abendbrot fuer zwei Leute fuer 10-15$ ist vollkommen normal, in Thailand war das noch fuer ca. 5-8$ moeglich. Dafuer haben wir aber eine sehr einfache und doch angenehme Unterkunft in einem der alten Hotels der Stadt gefunden. Fuer 5$ die Nacht haben wir ein Zimmer mit zwei Betten, Klo und Dusche sowie eine Fan bekommen.
So morgen werden wir uns dann die Tempelstadt von Angkor anschauen und euch natuerlich wieder berichten.
chrpoh - 11. Nov, 14:14
