Da der Ort Sihanoukville und Umgebung nicht viel zu bieten hat und auch ansonsten ueberhaubt nichts los ist, haben wir beschlossen schon nach nur zwei Naechten in Richtung Thailand weiterzuziehen. Weitere Gruende sind aber acuh das der Stran einfach zu weit weg ist und dort auch abends einfach nichts los ist. Es sind zwar ein paar Restaurants und Bars offen, aber alles ist Menschenleer. Nicht das wir unbedingt den Partzort suchen, aber irgendwas scheint doch da nicht zu stimmen, wenn an einem Wochenende kein Mensch da ist.
Also ging es nun wieder mit einem Expressboot ueber das Meer bis fast an die Grenze zu Thailand nach Koh Kong. Die Fahrt dorthin dauerte ungefaehr 4,5Stunden und liess sich bei bestem Wetter auf dem Dach des Bootes in der Sonne und einer frischen Brise verbringen. Durch die Gespraeche an Bord haben wir schnell mitbekommen das es keinen Sinn macht noch am gleichen Tag die Grenze zu passieren da es keine Chance gibt nach 17Uhr aus dem ungefaehr 80km entfernten Trat in Thailand auf die vorgelagerte Insel Ko Chang zu kommen. Einfach weil dann keine Faehren mehr fahren. Da die Uebernachtungen in Kambodscha doch billger sind als in Thailand haben wir dann beschlossen noch eine Nacht in Kambodscha zu bleiben. Die Unterkunft war zwar einfach, aber dafuer sauber und ordentlich. Den Abend haben wir dann mit den Leuten verbracht die wir auf dem Boot kennengelernt haben. War echt ganz lustig. Unser Abendbrot fuer 5 Leute haben wir in insgesamt drei verchiedenen Waehrungen (Dollar, Kamboschanische Riel und Thailaendische Baht) bezahlt. Das gba ein ganz schoenes durcheinander, da nicht mal jeder einzelne nur in einer Waehrung zahlen konnte. Aber irgenwie haben wir das dann doch geschafft und der Kellner war auch zufrieden.
chrpoh - 29. Nov, 11:50
Da wir ja nun den kulturellen Teil unserer Reise abgeschlossen haben, folgt nun der angenehmere teil. Soweit der Plan. Da wir aber auch nicht Lust haben den ganzen Tag am Strand zu liegen, wollten wir heute mal nen Ausflug zu den vorgelagerten Inseln, inklusive Schnorcheln im Meer machen. Also Ausflug gebucht fuer 9$ und alles wird gut.
Puenktlich 8Uhr steht ein Minibus vor der Tuer udn will uns abholen. Die erste Ueberraschung des Tages, Friedemann fuehlt sich nicht so und will aus Ruecksicht auf seinen Magen lieber nicht an der Tour teilnehmen. Also bin ich alleine losgezogen. Zunaechst ging es zum Fruehstueck essen in die Basisstation des Veranstalters. Dort stellte man fest das wir ja unsere Tour bei einem gnaz anderen Veranstalter gebucht hatten, also wieder in den Bus und ab ging es 500m weiter zu einem anderen Fruehstueck. Ganz offensichtlich ist das aber ueberall das gleiche (grosses trockenes Weissbrot mit Marmelade und Kaffee, oder was man hier so nennt), also auch nichts verpasst. Anschliessend ging es direkt aufs Boot. Das Boot war ein umgebautes Fischerboot aus Holz mit zwie Ausasenbordmotoren. Leider funktionierte der eine Motor von Anfang an immer nur fuer ca. 20Sekunden bevor er wieder ausging. Trotz intensiver Versuche der Besatzung gelang es nicht diesen in Ordnung zu bringen. Aber was solls, dann geht es eben langsamer vorwaerts. Waehrend der normalerweise ca. einstuendigen Ueberfahrt zur ersten Insel zog dann ein kleines Gewitter auf, wie es hier in dieser Region zum Ende der Regenzeit haeufiger auftritt. Da wir aber zwischenzeitlich schon von dem hohen Wellengang vollkommen durchnaesst waren, machte der Regen nun auch nichts mehr. Er war im Gegenteil noch ganz angenehm, da er nicht salzig und zudem auch noch warm war. Irgendwann versagt dann auch der zweite Motor seinen Dienst udn wir trieben ca. 15Minuten Steuerlos auf dem offenen Meer herum. Sehr beruhigend wirkte natuerlich das zwei weitere Boot uns in dieser Zeit ueberholten und keinerlei Notiz von uns nahmen. Doch irgenwie hat es die Besatzung dann doch noch geschafft den einen Motor wieder flott zu kriegen udn weiter ging es. So schnell wie das Unwetter aufgezogen war, so schnell war es gluecklicherweise auch wieder verschwunden. Doch der Himmel blieb trotzdem bewoelkt. Diesem Umstand ist es sicherlich zu verdanken das man sich keinen Sonnenbrand holen konnte waehrend des dreistuendigen Aufenthaltes auf einer Wunderschoenen Insel inklusive Mittagessen mit gegrillten Fisch. Die Zeit dort konnte man sich ansonsten mit ausruhen, Vollezball spielen oder Wandern ueber die Insel vertreiben. Einige wollten spontan auch gleich in dem dortigen "Hotel" (drei Holzhuetten am Strand) bleiben. Irgenwann ging es dann auch weiter zu einer anderen Insel. Da die Besatzung zwischenzeitlich den anderen Motor "repariert" hatte, lief dieser nun immer fuer eine Minute am Stueck, bevor er neu gestartet werden musste, doch wir kamen ja trotzdem vorwaerts. Endlich angekommen an der naechsten Insel hatte wir Gelegenheit uns dfie Unterwasserwelt hier beim Schnorchel anzuschauen. Eigentlich ist diese auch ganz Sehenswert, mit vielen Fischen udn Korallen und so weiter, doch durch den staendigen Wind und die Wellen war die Sicht so schlecht, das man alles nur schemenhaft erkennen konnte. Aber was solls, es war trotzdem interessant. Anschliessend ging es dan zurueck nach Sihanoukville, wo unser Hotel ist. Trotz aller Strapazen udn Aufregungen war es aber doch ein ganz angenehmer Ausflug.
Zurueck im Hotel konnte ich feststellen das es Friedemann nach einem Tag Diaet wieder besser ging. So sind wir dann losgezogen um uns am Strand ein leckeres Barbeque mit Seafood und anderen Leckereien zu goennen. Leider sind wir davon nicht wirklich satt geworden, da der franzoesische Inhaber der Meinung war, das weniger mehr ist (bneim Preis natuerlich umgekehrt). Also mussten wir uns anschliessend in einem anderen Restaurant noch jeder ne gegrillte Riesengarnele fuer sage udn schreibe einen Dollar holen. Das Leben kann schon hart sein.
Morgen werden wir dann Kamboscha verlassen und an der Kueste hoch nach Thailand ziehen. Wir werden uns dann wohl in einen Guesthouse auf der Insel Koh Chang einquartieren das usn von diversen anderen Rucksackreisenden waermstens empfohlen worden ist.
chrpoh - 26. Nov, 16:22
Heute ging es nun endlich mal ans Meer um einfach mal die Beine hochzulegen und den Rest vom Urlaub zu geniessen. Ich denke ist jetzt auch genau das richtige was wir brauchen so zum Ende unserer Reise hin nochmal richtig ausspannen, bevor es dann wieder zurueck ins kalte Deutschland geht.
Die Fahrt hier an die Kueste von Kamboscha dauert ungefaehr 4 Stunden von Phnom Penh und laesst sich ausnahmsweise mal auf einer vernuenftig ausgebauten Landstrasse zuruecklegen. Damit war das auch schnell erledigt udn insgesamt sehr angenehm.
Unser Guesthouse hier liegt auf einem Huegel mit einem wunderbaren Blick auf den allabendlichen Sonnenuntergang. Der Strand ist zwar schmal bei Flut, aber zum hinlegen reicht es alle mal. Auch das Wasser hier laesst keine Wuensche offen. Komischerweise muss man hier nicht einmal was fuer die Liegen am Strand inklusive Handtuch zahlen wenn man sich nur einfach an der zugehoerigen Strand einen Drink holt, also auch sehr angenehm. Insgeamt ist der Stran hier sehr ruhig, liegt wohl auch daran das hier nur Packpacker in der Gegend sind, die einfach ausspannen wollen. Das Leben und die Touris sind an anderen Straenden in der Naehe wo man dann auch alle Annehmlichkeiten des Stranlebens haben kann. Doch eigentlich brauchen wir das im Moment nicht wirklich udn sind ganz froh es so ruhig zu haben.
Morgen werden wir dann mal zu den vorgelagerten Inseln rausfahren zum Schnorchel und einfach auf der faulen Haut liegen.
chrpoh - 25. Nov, 14:59