Mekongdelta

Mittwoch, 23. November 2005

Zurueck nach Kamboscha

Nach dem wir eine weitere Nacht in einem Hotelzimmer in einer anderen Stadt und ohne Fenster verbracht haben, mussten wir auch wieer vor dem Morgengrauen gegen 5:45Uhr aufstehen. Das Fruehstueck war dem Hotelnetsprechend miserabel, aber was macht man nicht alles um sich die welt anzuschauen.
IMG_3643
Zunaechst ging es auf den Mekong. Doch leider nicht auf einem grossen Boot, sondern auf kleinen Nussschalen, in den lediglich zwei Leute Platz finden und eine Vietnamesin auf dem Heck steht und rudert. Zu allem Ueberfluss mussten wir auch noch zunaechst den ganzen Fluss einmal ueberqueren. Dabei schaukelte das Gefaerht schon ganz bedenklich, sodass und schon Angst und Bange wurde um uns und unsere Rucksaecke. Daber waeren die nassen Rucksaecke udn eine eventuell zerstoerte Kamera noch das kleinere Uebel gewesen, unserer Gesundheit waere das Wasser mit Sicherheit ueberhaupt nicht zutraeglich gewesen. Man durfte beim ein und aussteigen auch die Fuesse keinen Zentimeter ausserhalb der Mitte des Bootes setzen, geschweige denn beide gleichzeitig aufstehen. Aber was soll, also Augen zu und durch.

Das Leben und Arbeiten auf dem Fluss kann man so natuerlich ganz gemuetlich hautnah erfahren. Nach ein wenig mehr als zwei Stunden war das dann auch vorbei. Waehrenddessen konnten wir uns noch Fischzuchten in schwimmenden Haeusern auf dem Fluss anschauen. Anschliessend ging es wieder auf ein richtiges Boot udn ab in Richtung Grenze. Die Fahrt dorthin dauert ca. 3Stunden in einem relativ vernueftigen Boot. So blieb dann auch mal Zeit sich auszuspannen und in der Sonne liegend den Fluss zu geniessen. Die Passierung der Grneze stellte auch nicht wirklich ein Problem dar. Witzigerweise schaute sich der Grenzposten sehr intensiv meinen Ausweis an und nickte immerwieder das alles in Ordnung sei, dabei sah ich aber das er die ganze Zeit die Seite mit dem abgelaufenen Visum unserer ersten Einreise nach Kamboscha betrachtet hat. Das aktuelle Visum war auf einer ganz anderen Seite und diese hat er sich garnicht angeschaut.

Nach der Grneze ging es dann wieder auf ein Expressboot, allerding etwas groesser und laengst nicht so laut wie das letzte auf dem Weg nach Phnom Penh. Auch diese Fahrt war sehr entspannend fuer ca. 2Studen. Leider konnte man das von den anschliessenden 1,5Stunden Busfahrt nicht behaupten. Der Bus quietschte an allen Ecken und Enden und die Strasse mit ihren zahlreichen Schlagloechern tat ihr uebriges dazu. Doch irgendwann war auch das geschafft.

In Phnom Penh angekommen haben wir uns entschieden mal eine andere Gegend hier auszuprobieren. Durch Gespraeche mit anderen Reisenden hatte wir mitbekommen das es hier nen See mit diversen Guesthaeusern mitten in der Stadt gibt. Also Rucksaecke in ein TukTuk geworfen und los dorthin. Sehr positiv ueberrascht haben wir dann auch ein Zimmer direk am See auf eine Pfahlbau bekommen. Das Wasser plaetschert direkt unter den Bretterboden unseres Zimmers vor sich hin. Auch ansonsten ist es sehr idyllisch, diverse bequeme Sitzgruppen direkt am Wasser laden zum entspannen ein und lassen richtig Urlaubsstimmung aufkommen. Dazu zum Abendbrot nen leckeres Thaicurry und das Leben kann einfach schoen sein.

Morgen werden wir uns dann die restlichen Sachen hier in Phnom Penh anschauen, bevor es dann wirklich ans Meer geht.

Dienstag, 22. November 2005

Unterwegs im Mekongdelta

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, hab ich gestern mal keinen Bericht geschrieben. Das lag einfach daran das ich anch dem anstrengenden Tag hier keine Lust mehr dazu hatte, sorry. Daher werd ich heute mal beide Tage zusammenfassen.

Gestern frueh ging es mit dem Bus in Richtung Mekongdelta von HCMC. Die Fahrt wart eigentlich ganz angenehm und die Gruppe auch nicht zu gross. Wir haben uns entschieden die Tour durch das Delta in einem Reisebuero zu buchen. Da brauchen wir uns um nichts weiter zu kuemmern, ausser einfach da zu sein. Ausserdem ist dann der Endpunkt der Tour glech Phnom Penh in Kambodscha. Nach ca. 3 Stunden Fahrt sind wir dann im Delta angekommen und konnten auch gleich mt nem kleinen Boot auf dem Mekong das Leben der Leute auf und am Fluss hautnah erleben. Ist schon erstaunlich wie sich die Leute hier mit ihrer Umgebung in Einklang befinden. Soweit das Auge reicht, kann man Reisfelder erkennen.

Irgediwe ist es schon komisch sich auf einmal wieder in einer Gruppe von Touris zu bewegen. Man wird auf einmal garnicht mehr angesprochen ob man ein TukTuk oder Moto haben wil um irgendwohin zu fahren. Oder wenn man die Strasse ueberqueren wil, noetigt einen der Guide solange zu warten bis die Strasse wirklich freim, damit man als Gruppe ruebergehen kann. Dabei waere man allein schon mehrmals hinundher gelaufen auf der Strasse. Aber was soll, dafuer bekommt man dann auch sicherlich die interessanten Plaetze gezeigt. Doch irgenwie hat man trotdem immer das Gefuehl das vieles einfach fuer die Touris arrangiert wird, damit sie das "typische" Flair erleben koennen. eigentlich koennen wir beide ganz gut darauf verzichten und freuen uns schon wieder auf eigene Faust unteregs zu sein.

Die verbringen wir in Cantho, einer Kleinstadt direkt am Mekong. Da die Stadt erst seit 1,5Jahren eine Stadt ist, erwartet uns dort bestimmt nicht wirklich was, wir werden sehen und uns ueberraschen lassen.

Das Hotel war eigentlich ganz in Ordnung, wenn man mal davon absieht das unser Zimmer kein Fenster hatte. Leider lag das Hotel auch direkt neben dem Busbahnhof der Stadt. Gegen 5Uhr frueh wurden wir von dort mit der Nationalhymne und den Nachrichten geweckt mit einer Lautstaerke das man im Bett gestanden hat. Danach folgten dann Nachrichten und Musik, sowie die Anweisungen fuer die Busfahrer welche Route sie heute fahren sollen. Ich weiss zwar immer noch nicht ob meine Interretation des Kraches richtig ist, aber auf jeden Falle hatte jeder im Umkreis von 500m um den Busbahnhof etwas davon.

Das Fruehstueck war hart and der Grenze des zumutbaren und musste dann durch zugekaufte Sachen von der Strasse noch vervollstaendigt werden. Ansonsten brachte der Tag weitere Einblicke in das Leben der Menschen hier, sowie in die Herstellungsmethoden diverser Lebensmittelprodukte (Reispapier, irgendwechle Bonbons und das mahlen von Reis). Anschliessend ging es von Cantho wieder ein ganzes Stueck in Richtung HCMC, nur um dann in einen anderen Bus umzusteigen und weiter 5Stunden in Richtung Chau Doc nahe der Grenze zu Kamboscha zu fahren. Einfach nervig war die Fahrerei, da wir in Cantho schon wesentlich dichter am Tagesziel waren als so und ausserdem nur ein Boot haetten besteigen muessen, was bei den hiesigen Strassenverhaeltnissen die definitiv bessere Variante ist. Doch irgendwann war auch das geschafft und unser Hotel in Chau Doc erreicht. Wir waren dann nur noch kurz was essen uns sind dann gleich ins Bett gefallen.

Das Hotel

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Urlaub vorbei
Heute ist nun der letzte Tag unseres Urlaubs hier in...
chrpoh - 6. Dez, 12:06
Ein Tag im Namen des...
Da uns mehrfach versichert worden war das es aus Anlass...
chrpoh - 5. Dez, 17:43
Gutes Ende
Viele Grüße in die Ferne! Meine, am Anfang Eurer Reise...
Andi.P - 4. Dez, 20:11
Shoppen, Shoppen und...
Heute sind wir mal wieder richtig zeitig aufgestanden...
chrpoh - 4. Dez, 12:59
Wieder in Bangkok
Nachdem wir gestern Abend nochmal koestlich am Strand...
chrpoh - 3. Dez, 12:59

Infos über unseren Standort

Suche

 

Status

Online seit 7453 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 6. Dez, 12:06

Credits


Bangkok
Bangkok - Siam Reap
Berlin - Bangkok
Einleitung
Ho Chi Minh Stadt (Saigon)
Ko Chang
Mekongdelta
Phnom Penh
Siam Reap
Strand
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren
development