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Siam Reap

Montag, 14. November 2005

Und noch mehr Tempel

Nachdem wir euch gestern die Zeilen geschrieben hatten, wollten wir zurueck in unser Zimmer gehen. Doch leider haben unsers Gasthauseltern wohl gedacht da waeren wir schon und hatten somit ihgr gesamtes Grundstueck hermetisch gegen aussenstehende Abgeriegelt. Das stellte uns nun vor die Aufgabe jemanden dazu zu bewegen un sdoch noch einzulassen. Dies ist in einem Land ohne Tuerklingeln ganz schoen schwierig. Gerade als ich mich ueber die Spitze des Zaunes schwingen wollte, wurden wir aber doch erhoert und unter vielmaligen Entschuldigen eingelassen. Aber was Gutes hatte die Sache doch, wir konnten der Tochter unser Gasthauseltern mit Fieberstillenden Tabletten weiterhelfen.

Wie gestern angekuendigt sind wir heute noch weit vor Sonnenaufgang, um genau zu sein um 4:30Uhr aufgestanden und haben uns von einem TukTuk zum Tempel von Angkor Wat bringen lassen. Siam-Reap-Angkor-Wat-Sunrise-086Irgendwie hatten noch ein paar mehr Leute die gleiche Idee, sodass es doch zu einem ganz schoenen Gedraenge dort gekommen ist. Aber irgendwie ging es dann doch und wir konnten einen wunderschoenen Sonnenaufgang vor der sagenhaften Silhouette von Angkor Wat erleben. Anschliessend ging es von dort aus ins ca. 35km entfernte Banthei Shrei um den dortigen Tempel mit seinen feinen Ornamenten und in Sandstein gemeiselten Figuren und Geschichten anzuschauen. Siam-Reap-Banthei-Srei-017Anschliessend wollten wir dann noch ein paar Kilometer weiter um uns noch in einem Flussbett gemeiselte Figuren anzuschauen, doch unser Fahrer sah auf einmal nur noch Dollars rollen und verlangte glecih 5$ Aufschlag auf den Tagespreis von 15$ damit er dorthin faehrt. Da ich das nicht wirklich einsehen wollte, immerhin hatten wir ja schon 7$ mehr vereinbart als gestern fuer die kurze Tour und der Fahrer auch nicht bereit war auch nur einen Dollar nachzugeben, haben wir dann beschlossen wieder zurueck zu den anderen Tempeln in der Naehe von Angkor Wat zu fahren. Auch diese Tempel sind wirklich beeindruckend schoen. Doch nach fast drei Tagen Tempel anschauen, hatten wir dann irgenwann auch die Nase voll davon und haben den Ausflug dann nach insgesamt bestimmt 20 verschiedenen Tempeln beendet.

Zurueck in Siam Reap haben wir noch ne Kleinigkeit zu Mittag gegessen und nun werden wir uns erst mal ne Runde aufs Ohr legen. Wir sind ja auch sehr zeitig aufgestanden.

Morgen frueh geht es dann gegen 7:00Uhr mit nem Expressboot nach Phnom Pen. Das heisst also auch wieder zeitig aufstehen. Daher werden wir wohl heute Abend auch mal zeitig ins Bett verschwinden. Morgen hoffen wir dann aus der Hauptstadt von Kamboscha euch ein paar Gruesse udn Eindruecke senden zu koennen.

Sonntag, 13. November 2005

Von Tempeln und schwimmenden Doerfern

Nach dem ausschlafen bis 10 Uhr in unserem angenehm kuehlen Zimmer (die Investition von 3$ war es wirklich wert) haben wir usn ein schoenes Fruehstueck im Restaurant auf der gegenueberliegenden Strassenseite gegeoennt. War wirklich voll lecker, Omlett mit Tomate und Schinken und dazu nen Kaffee und frischen Baguettebrot.

Anschliessend ging es los mit einem TukTuk zu den ca. 12km entfernten Tempeln von Rolous. Diese Tempel waren zwar laengst nicht so beeindruckend wie die gestrigen aber doch auf jeden Fall einen Besuch Wert. Schon allein daher weil sie irgendwan aus dem 9.Jh. stammen sollen und dementsprechend weit verfallen sind. Aber trotzdem kann man die beeindruckende Groesse dieser Anlagen von damals noch gtu nachvollziehen.

Danach ging es mit dem TukTuk weiter zum Tonle Sap, dem groessten Suesswassersee Suedostasiens. Jetzt zum Ende der Regenzeit hat der See seine maximale GRoesse erreicht und hat sich an vielen Stellen bis zu 5km ins Landesinnere ausgebreitet. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Ueberflutete Landschaft, die nach dem ablaufen des Wassers einen sehr nahrstoffreichen Schlamm hinterlaesst, auf dem dann Reis angebaut werden kann. Heute allerdings sind wir mit dem Boot durch diese Landschaft gefahren udn haben gesehen wie die Menschen auf dem Wasser hier leben. Es ist schon beeindruckend zu sehen wie Menschen auf Booten wohnen, auf die wir niemals einen Fuss setzen wuerden aus Angst sie koennten untergehen. Nach sorgfaeltiger Betrachtung mussten wir feststellen das es moeglich ist dort zu leben ohne an Land gehen zu muessen. Selbst die Kirche wurde auf ein Boot verlegt, ebenso wie alle Verkaufststaende fuer Artikel des taeglichen Bedarfs und die Restaurants. Nach erreichen des offenen Sees, fragte uns unser Bootsfuehrer ob wir baden wollten. Da das Wasser an dieser Stelle deutlich sauberer war als in der Gegend der schwimmenden Doerfer, nahm ich diese Einladung dankend an und konnte ein wenig im See schwimmen gehen. Mal abgesehen davon das das Wasser auch fast 30 Grad warm war, war es doch ganz angenehm und erfrischend.

Zurueck an Land ging es gleich am Ufer des Sees auf einen Huegel (ca. 140m hoch) um von dort oben den Sonnenuntergang zu geniessen. Auf der Spitze des Huegels befand sich ein kleines Kloster das rings um einen alten Tempel errichtet worden war. Die Aussicht von dort oben auf das ueberflutete Land udn den bevorstehenden Sonnenuntergang war einfach Siam-Reap-Tonle-Sap-031atemberaubend. Das spiegeln der untergehenden Sonne in den Wasserflaechen des Sees und den ueberfluteten Reisfelder war einfach unbeschreiblich.

Nach dem Abstieg vom Huegel ging es zurueck nach Siam Reap um erst mal ne Dusche zu nehmen udn anschliessend ein schoenes Restaurant zum Abendessen zu finden. Schliesslich sind wir auch fuendig geworden und haben es uns schmecken lassen. Nebenbei haben wir noch ein wenig Billiard gespielt mit den Einheimischen.

So nun werden wir aber mal schnell ins Bettchen verschwinden, denn morgen wird es bestimmt sehr anstrengend. Wir haben usn gegen 5Uhr frueh mit unserem TukTuk-Fahrer verabredet, auf das er uns puenktlich zum Sonnenaufgang nach Angkor Wat bringt. Na mal schauen ob wir das schaffen. Wir werden es euch berichten.

Samstag, 12. November 2005

Tempel ueber Tempel

Irgendwie war das wohl doch keine so gute Idee nen Zimmer ohne Klimaanlage zu nehmen, auf jeden Fall sind wir heute Nacht gegen 1 Uhr schweissgebadet beide aufgewacht und mussten erst mal zusehen wie wir wenigstens ein wenig frische Luft in unser Zimmer bekommen. Der Fan an der Decke allein hat ja auch nur die ueber 30 Grad warme Luft rumgewirbelt. Also Tuer und Fenster auf um Durchzug zu schaffen. Irgendwie ging es dann auch und wir konnten bis 7:30 Uhr durchschlafen. Als wir aufstanden kam gleich unsere Gasthausmutti zu uns und fragte ob sie uns gegen einen kleinen Aufpreis von 3$ die Klimaanlage freischalten sollte. Nach kurzer Verstaendigung zwischen uns beiden mit einem Kopfnicken haben wir das Angebot angenommen. Mal schauen ob es damit heute Nacht ertraeglicher wird.

Das hielt uns aber natuerlich nicht davon ab, die Tempelanlagen von Angkor zu besichtigen. Standesgemaess haben wir uns dafuer jeder ein Fahrrad (Damenraeder ungefaehr zwei Nummern zu klein fuer uns) gemietet und los ging es. Die Tempelanlagen von Angkor umfassen eine Flaeche von ca. 300 Quadratkilometern, also war uns schon vorher klar das wir laengst nicht alle besichtigen werden koennen und schon garnicht alle an einem Tag. Also beschlossen wir fuer heute erst einmal die naechstgelegensten Tempel in Augenschein zu nehmen. Alles in allem hiess das dann aber doch ca. 25km auf diesen Fahrraedern bei ca.35 Grad im Schatten zurueckzulegen. Eine mehr als anstrengende Angelegenheit die uns beide viel Kraft und Schweiss gekostet hat. Die Tempelanlagen selber sind einfach atemberaubend und jede einzelne ist es Wert hierher zu fahren um sie zu besichtigen. Siam-Reap-Angor-Wat-103Das erhabene Angkor Wat, das in seiner Groesse und Vielfalt beindruckende Siam-Reap-Angor-Thom-004Angkor Thom und natuerlich auch der Dschungeltempel Ta Prohm Siam-Reap-TaProhm-032sind auf jeden Fall den Besuch hier Wert. Als kroenenden Abschluss des Tages haben wir uns dann noch den Sonnenuntergang in Angkor Wat angeschaut. Da wir den Tempel schon am Vormittag besichtigt hatten und auch keine Lust verspuehrten uns mit den tausenden Menschen innerhalb des Tempels zu Siam-Reap-Angkor-Wat-Sunset-005draengen sind wir draussen geblieben und haben den Sonnenuntergang von der Westseite des Tempels (hier ist auch der einzige Zugang zu der Anlage) beobachtet.

Die andauernden Anfragen von diversen Haendlern ob wir deren Getraenke, Buecher oder Essen kaufen wollen haben wir kommentarlos ueber uns ergehen lassen, wobei die Kamboschaner auch nicht wirklich anhaenglich sind und etwas um jeden Preis los werden wollen, meist reicht ein einfaches NO, oder die Angabe eines Preises fuer die Sache die sehr weit unter dem liegt was sie haben wollen, schon ziehen sie wieder von dannen. Da ich es nicht wirklich leiden kann, wenn man einen Ort betritt und gleich von 3 bis 5 Marktschreiern umgeben ist die ihre Ware anpreisen, hab ich mir dann immer den Haendler gesucht der nur still in der Ecke sass und geduldig auf Kundschaft wartete. Das war immer angenehmer als mit den Schreihaelsen zu diskutieren. Ausserdem hat derjenige Haendler sich dann immer besonders gefreut und war dementsprechend zuvorkommend.

Nach nem leckeren Abendbrot werden wir uns nun der wohlverdienten Nachtruhe hingeben. Hoffentlich ist unser Zimmer dann auch angenehm kuehl. Uebrigens auch die Kamboschanische Kueche kann sich sehen lassen und hat unseren Geschmack bisher immer wieder ganz gut getroffen.

Morgen wird es dann wieder losgehen mit Tempel besichtigen, allerdings dann wohl mit einem TukTuk. Ansonsten sind die Tempel einfach zu weit entfernt um sie bei dieser Hitze zu erreichen. Vielleicht werden wir uns dann Uebermorgen nochmal nen Rad ausleihen um den Sonnenaufgang in einem der Tempel geniessen zu koennen. Aber davon Morgen und Spaeter mehr.

Wie ihr sicherlich schon gemerkt habt, fehlen im Moment die Bilder zu den Texten. Leider ist es bei den hiesigen Geschwindigkeiten im Netz nmicht moeglich die Bilder hochzuladen, ohne dabei studenlang fuer ein Bild im Internet zu sein. Das macht erstens keinen Spass und zum anderen ist es ja auch nicht Sinn und Zweck unseres Urlaubes. Also werdet ihr euch noch ein wenig gedulden muessen bis die Leitungen wieder besser werden, bzw. wir wieder daheim sind. Aber sobald es geht werden die Bidler nachgetragen.

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