Donnerstag, 17. November 2005

Ausruhen

Nachdem wir unseren gestrigen Bericht hier hinterlassen haben, haben wir uns wieder in ds Getuemel das allabendlich am Ufer des Flusses hier gestuerzt. Dem Treiben einfach nur zuschauen ist schon ganz amuesant, zumal man auf dieser Art von Fest als Auslaender nur nebenbei zur Kenntnis genommen wird. Bemerkenswert ist wie friedlich es hier zugeht, keine Poebeleien oder unfreundliche Worte, sondern jeder ist nett und freundlich. So wird zum Beispiel auch einfach nur gelaechelt wenn man mal jemanden in dem Gewuehl anrempelt. Das ist schon ganz angenehm und in Deutschland koennte man sich davon mal ne Scheibe abschneiden, bzw. die Dinge einfach genauso locker nehmen.

Das Abendbrot gestern haben wir im ersten Stock auf einem Balkon ueber der Uferpromenade eingenommen. Von dort konnte man dem Treiben der Massen auf der Promenade am besten zuschauen. Phnom-Penh-Wasserfest-035 Phnom-Penh-Massage-nach-dem-Essen-002Das Essen war wirklich vorzueglich, aber dafuer auch nicht ganz billig, doch im Anschluss daran wurde man von den Kellnern mit einer kostenlosen Massage verwoehnt. War echt sehr angenehm.

Heute morgen bin ich dann von einem sehr lauten Rauschen wachgeworden. Ein Blick auf die Uhr sagte mir das es gerade mal 6Uhr war, doch an Schlafen war einfach nicht mehr zu denken. Ein Blick aus dem Fenster unseres Zimmers sagte mir garnichts, da ich einfach nur auf eine Feuertreppe und die gegenueberliegende Hauswand in ca. 1m Abstand schauen konnte. Also raus aus dem Zimmer und mal durch ein Fenster auf die Strasse geschaut. Die Strasse war fast nicht zu erkennen so stark war der Regen der gerade niederging. Aber nach einer halben Stunde war das dan auch wieder vorbei und wir konnten noch schoen weiterschlafen, dass heisst Friedemann hat die ganze Zeit geschlafen und mit seinem Schnarchen sicherlich den halben kambodschanischen Regenwald abgeholzt.

Da hier in der Stadt soundso nicht viel los ist ausser das Wasserfest, haben wir beschlossen mal nen ruhigen Tag einzulegen und etwas auszuspannen. Trotzdem sind wir zunaechst mal in den Norden des Stadtzentrums gefahren um uns den Tempel Wat Phnom anzuschauen. Phnom-Penh-Wat-Phnom-009Der Tempel liegt auf einer Erhebung (27m) was hier im weiten Umkreis schon wirklich hoch ist. Aber viele Baeume versperren die Sciht auf das ansonsten recht schoene franzoesische Viertel der Stadt mit seinen alten Kolonialbauten. Der Tempel selber ist dicht umlagert von Bettlern, sodass man echt arm werden koennte wenn man jedem was geben wollte. Auch auf seine persoenlichen Sachen sollte man dort Acht geben, denn in dichten Gedraenge sollen auch diverse Langfinger zugange sein. Zum Glueck ist uns aber nichts weiter passiert. Am Fusse des Huegels ist ein Museum, das die Entwaffnung der Kamboschaner nach Beendigung des Krieges dokumentiert. Phnom-Penh-Wat-Phnom-007Zahlreiche Skulpturen aus alten Waffen zeugen davon.

Anschliessend ging es von dort zum Fluss, quer durch das franzoesische Viertel. Leider liegt der Glanz der Gegend schon einige Jahre zurueck, heute dominieren kaputte Strassen udn jede Menge Muell das Bild. Doch an einigen Ecken kann man den Glanz der vergangenen Zeit noch nachempfinden, zum Beispiel das Hauptpostamt Phnom-Penh-Eindruecke-von-der-Strasse-026ist schoen restauriert und erstrahlt im alten Glanz. Nach einem Kaffee direkt an der Uferpromenade und einer ausgiebigen Lektuere der Reisefuehrer fuer die naechsten Tage ging es erst mal zurueck in Richtung Hotel. Auf dem Weg dorthin haben wir dann noch Halt in einem Internetcafe gemacht. Die Verbindung dort war so gut, das ich erstmal fast 2 Stunden mit Skype mit allen moeglichen Leute quatschen konnte. War auch mal sehr angenehm eure Stimmen zu hoeren. Gnz besonders Liebe Gruesse gehen natuerlich an Phillip. Wonni gib ihm mal bitte nen dicken Knutsch von mir und knuddel ihn ganz dolle.

Den Nachmittag haben wir dann bei weiteren Kaffee und weiteren Lektueren unserer Reisefuehren rumgebracht. Nun werden wir uns ne guenstige Gelegenheit suchen wsa zum Abendbrot zu bekommen, wahrscheinlich bei einem der vielen Strassenstaende die Abends ihre Staende aufbauen und direkt auf der Strasse kochen.

Fuer morgen Frueh haben wir uns schon Fahrkarten fuer den Bus nach HCMC (Saigon ind Vietnam) gekauft. Leider geht der Bus auch schon wieder 6:45Uhr los, also acuh wieder zeitig aufstehen. Daher wird es fuer uns wohl nicht sehr spaet heute werden. Morgen werden wir euch dann hoffentlich aus HCMC berichten koennen.

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