Nach der Pleite am gestrigen Tag mussten wir heute ja dann auch mal wieder nen Erfolg fuer uns verbuchen koennen.
Also erstmal schoen gefreuhstueckt und dann zwei Motorraeder gemietet um nicht jeden Weg hier auf der Insel zu Fuss zuruecklegen zu muessen. Einer ist dann nach Norden hoch gefahren, waehrend ich die suedlichen Straende abgeklappert habe. Gluecklicherweise war gleich das erste angesteuerte Hotel genau das was wir fuer uns gesucht haben. Eine ruhige Bungalowanlage direkt an einem Strand, an dem man auch sich hinlegen kann. Leider hat das dann natuerlich auch wieder seinen Preis. Doch nach der Enttaeuschung von gestern war uns allen klar, das es hier auf der Insel wohl keine bessere Alternative mehr geben wird. Also haben wir uns zur vereinbarten Zeit in unserem Hotel der letzten Nacht wieder getroffen und haben unsere Sachen dann dor rueber geschafft.
Den Nachmittag haben wir dann auch ganz entspannt am Strand mit Nichtstun verbracht. Das ist echt mal richtig schoen, insbesondere nach den Strapzen der letzten 24 Stunden.
chrpoh - 29. Nov, 12:16
Nachdem unsere ganze Gruppe gut ausgeschlafen und gefruehstueckt hatte sind wir dann aufgebrochen um uns auf den Weg zur Insel Ko Chang in Thailand zu machen.
Zunaechst ging es zu sechst (inklusive Fahrer) und fuenf grossen Rucksaecken bis zur 12km entfernten Grenze. Der Grenzuebertritt nach Tahiland stellte auch keine grosse Huerde dar und war innerhalb von 20Minuten erledigt. Auf der thailaendischen Seite ging es dann mit eine Minibus (ausnahmsweise mal nicht ueberfuellt und auf einer ordentlichen Strasse) entlang der Meereskueste nach Trat. Dort war mal wieder umsteigen angesagt um mit nem TukTuk (hier ein Pickup mit ueberdachter Ladeflaeche und Baenken) zum Hafen runter zu fahren. Das uebersetzen auf die Insel dauerte elendiglich lange, da die Autofaehre doch schon ganz schoen betagt war. Auf der Insel angekommen, ging es dann weiter zu einem von mehreren Backpackern empfohlenen Strandabschnitt.
Dort angekommen war die Ernuechterung erst einmal riesig, denn die Huetten fuer umgerechnet 3-5Euro sahen nun wirklich nicht sehr einladend aus. Auch war hier ueberhaupt kein Strand vorhanden sondern lediglich vom Wasser umspuelte Steine. Lediglich die Restaurants mit ihrem Plattformen zum Sitzen und liegen luden uns zum verweilen ein. Also beschlossen wir unsere Rucksaecke erst einmal dort stehen zu lassen und die Haeuser in der Naehe zu Fuss abzulaufen. Irgendwie muessen die hier aber der Insel dem Geldwahn verfallen sein, denn nach fast drei stuendiger intensiver Suche hatten wir immer noch nichts gefunden was uns auch nur im entferntesten zugesagt haette. Dabei waren unsere Anspreuche garnichtmal so hoch. Es sollte nur sauber und gemuetlich sein. Als dann die Sonne fast am untergehen war, habe wir beschlossen es nochmal am anderen Ende der diversen Straende zu probieren, wo wesentlich mehgr Hotels sind und auch Abends was los ist. Dort angekommen, mussten wir wiederrum feststellen das damit einhergehend auch die Preise natuerlich steigen, aber was noch viel schlimmer war, das alles ausgebucht war. Also war guter Rat erst mal teuer. Mittlerweile war es dann auch schon fast 9Uhr geworden und die Zeit draengte. Also haben wir uns dann fuer die eine Nacht in einem eigentlich recht ordentlichen Hotel an der Ringstrasse einquartiert um dann bei Tageslicht nochmal nen Anlauf zu anderen Straenden zu wagen.
chrpoh - 29. Nov, 12:07
Da der Ort Sihanoukville und Umgebung nicht viel zu bieten hat und auch ansonsten ueberhaubt nichts los ist, haben wir beschlossen schon nach nur zwei Naechten in Richtung Thailand weiterzuziehen. Weitere Gruende sind aber acuh das der Stran einfach zu weit weg ist und dort auch abends einfach nichts los ist. Es sind zwar ein paar Restaurants und Bars offen, aber alles ist Menschenleer. Nicht das wir unbedingt den Partzort suchen, aber irgendwas scheint doch da nicht zu stimmen, wenn an einem Wochenende kein Mensch da ist.
Also ging es nun wieder mit einem Expressboot ueber das Meer bis fast an die Grenze zu Thailand nach Koh Kong. Die Fahrt dorthin dauerte ungefaehr 4,5Stunden und liess sich bei bestem Wetter auf dem Dach des Bootes in der Sonne und einer frischen Brise verbringen. Durch die Gespraeche an Bord haben wir schnell mitbekommen das es keinen Sinn macht noch am gleichen Tag die Grenze zu passieren da es keine Chance gibt nach 17Uhr aus dem ungefaehr 80km entfernten Trat in Thailand auf die vorgelagerte Insel Ko Chang zu kommen. Einfach weil dann keine Faehren mehr fahren. Da die Uebernachtungen in Kambodscha doch billger sind als in Thailand haben wir dann beschlossen noch eine Nacht in Kambodscha zu bleiben. Die Unterkunft war zwar einfach, aber dafuer sauber und ordentlich. Den Abend haben wir dann mit den Leuten verbracht die wir auf dem Boot kennengelernt haben. War echt ganz lustig. Unser Abendbrot fuer 5 Leute haben wir in insgesamt drei verchiedenen Waehrungen (Dollar, Kamboschanische Riel und Thailaendische Baht) bezahlt. Das gba ein ganz schoenes durcheinander, da nicht mal jeder einzelne nur in einer Waehrung zahlen konnte. Aber irgenwie haben wir das dann doch geschafft und der Kellner war auch zufrieden.
chrpoh - 29. Nov, 11:50